Erfolgreiche Premiere der Demo-Messen am neuen Standort Karlsruhe

Ebenfalls neu war die Sonderschau Kunststoffrecycling in Halle 2, die der bvse für die Messe zusammengestellt hatte. Sie zeigte auf, was aus Kunststoffabfällen alles neu entstehen kann. Besucher konnten durch eine Gartenlandschaft mit Teich, Steg und Parkbänken schlendern und Spielgeräte aus recycelten Kunststoffen ausprobieren. Aber auch Gegenstände für die Baustelle wie Bauzaunfüße, Lärmschutzeinrichtungen, Ladungsträger bis hin zu ganzen Kanalschächten aus Kunststoff-Recyclaten waren dort zu sehen.

Neben diesen Neukonzeptionen war die Aktionsfläche Schrott & Metall auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet. Auf 2000 Quadratmetern wurden alle typischen Arbeitsschritte eines modernen Schrottplatzes wie Lagern, Zerkleinern, Umschlagen und Verwerten demonstriert.

Der Schweizer Tiefbauspezialist Ammann führte auf der vom VDBUM initiierten Musterbaustelle Straßenbau seine Asphaltwalze sowie weitere Geräte an der Musterbaustelle Kanalbau vor. Besonders zufrieden ist der Aussteller mit der Gesamtorganisation: „Wir haben gespürt, dass das Karlsruher Messeteam eine eingeschworene Truppe ist, die auf jeden Wunsch eingeht und alles möglich macht – das schafft nicht jeder“, lobt Gudrun Oestern, Marketing und Sales, Ammann Verdichtung GmbH.

Die Aussteller lobten Anzahl und Qualität der Besucher. „Unser Fazit ist sehr, sehr positiv. Wir waren überrascht, dass gleich morgens so viele Besucher, vor allem Entscheider, da waren, die sich wirklich interessiert haben. Kurz vor der Mittagspause waren meine Jungs schon richtig außer Atem – das war toll“, so Lars Holzhey, Geschäftsführer, Schwab GmbH. Den Eindruck von Holzhey belegen die Daten der Besucherumfrage: 96,2 Prozent waren Fachbesucher. Hervorzuheben ist die hohe Dichte von Entscheidern: 80 Prozent der Besucher haben maßgeblichen Anteil an Investitionsentscheidungen ihrer Unternehmen.

Für Steffen Hanus, Geschäftsführer Wirtgen Augsburg, ist die Synthese beider Branchen ein Erfolgsfaktor: „Das Messekonzept gefällt mir sehr gut. Beide Messen miteinander vereint, sind perfekt für uns. Und wir sind im Umfeld hier von Karlsruhe, sehr, sehr glücklich – alles prima.“

Dr. Friedhelm Rese, Geschäftsführer der Geoplan GmbH sowie bisheriger Veranstalter und jetziger Kooperationspartner des Messe-Duos, bilanziert: „Der Geländewechsel ist optimal gelungen. Ideal sind die Hallenflächen, auf denen auch das Fachforum und die erstmalig gezeigte Sonderschau Kunststoffrecycling, die vom bvse gestaltet wurde, zu sehen waren. Insgesamt bin ich glücklich über unsere tolle Kooperation.“

Produktneuheiten auf der Doppelmesse:

Nicht nur Demonstrationen, sondern auch Innovationen: Einige Aussteller haben echte Neuheiten mit nach Karlsruhe gebracht. So stellte beispielsweise die Riedlberger GmbH einen neuen vollhydraulischen Schnellwechsler vor, der in Sachen Verriegelung und Sicherheit neue Maßstäbe setzt. Die Aufnahme am Schnellwechsler wurde so konzipiert, dass das Anbaugerät selbst bei Nicht-Verriegelung nicht herunterfallen kann. Das bietet höchsten Schutz für das Baustellenpersonal. Durch die Integration der optischen Verriegelungsanzeige in das Anbaugerät erhält der Anwender das optische Signal nur dann, wenn der Schnellwechsler in der richtigen Position und korrekt mit dem Anbaugerät gekuppelt ist.

Um das sichere Arbeiten mit Anbaugeräten ging es auch beim Automatisierungsspezialisten MTS Maschinentechnik Schrode. Das Unternehmen stellte ein neues Control-Panel für seine Tiltrotatoren vor. Es zeigt dem Fahrer in der Kabine die einzelnen Bedienschritte beim Wechsel von Anbaugeräten am Tiltrotator an und bietet ihm so die Kontrolle über eine sichere Verriegelung. Das Panel, das auf der bauma vor einem Jahr noch als Studie gezeigt worden war, wurde jetzt auf der TiefbauLive als marktreifes Serienprodukt im praktischen Einsatz am Bagger vorgeführt.

Komptech, führender Anbieter von Maschinen für die Aufbereitung holziger Biomasse als erneuerbarem Energieträger, präsentierte auf der Aktionsfläche Holz & Biomasse erstmals seine neue mobile Sternsiebanlage „Multistar One“. Damit lassen sich Holz und Biomasse noch effektiver aufbereiten. Bei der Abtrennung der Nutzfraktion wird überlanges Material nicht ausgeworfen, sondern über ein Rückführband mit 220 Grad Schwenkradius automatisch wieder in den Zerkleinerer zurückgeführt. Ausgerüstet mit einem großdimensionierten Siebdeck, meistert die Anlage eine Durchsatzleistung von bis zu 200 m3 pro Stunde.

Der Sortier- und Separationsspezialist Steinert präsentierte seinen neuen Abscheider für Nichteisenmetalle wie Aluminium, Kupfer oder Zink, den EddyC Fines. Sein Trennscheitel lässt sich millimetergenau einstellen und ermöglicht eine wesentlich höhere Trennschärfe, sodass sich auch sehr feines Material erfolgreich abscheiden lässt. Mit der offenen Konstruktion seines neuen C-Rahmens ist der Abscheider besonders wartungsfreundlich. Ein Bandwechsel lässt sich in nur zehn Minuten ohne schwere Geräte von nur zwei Mitarbeitern mit Schraubenschlüssel erledigen. Das ermöglicht mehr Flexibilität in der ausbringungsoptimierten Gurtauswahl. ... weiterlesen

Quelle: https://www.recycling-aktiv.com/website/presse

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